Pecunia Flow Unternehmensberatung Dennis Kahl Münster Inflationsrate

Experten erwarten vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges eine anhaltende steigende Inflation. Ohnedies nahm die Teuerung schon seit Jahresbeginn zu.

Die Zeiten einer eisernen Preisstabilität sind vorbei und die Aussichten erscheinen unerwartet düster. Im März 2022 ist die Inflationsrate in Deutschland auf 7,3 Prozent gestiegen, in der Eurozone sogar auf 7,5 Prozent. Ist der Höhepunkt erreicht? Wie hoch könnte die Teuerungsrate noch steigen?

Pecunia Flow Unternehmensberatung Dennis Kahl Münster Inflationsrate 032022

Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine sind die Preise für Erdgas und Mineralölprodukte nochmals merklich angestiegen und beeinflussen die hohe Inflationsrate erheblich.

Inflationsgipfel noch unerreicht

Ähnlich hoch war die Inflationsrate in Deutschland zuletzt im Herbst 1981, als infolge der Auswirkungen des Ersten Golfkrieges die Mineralölpreise ebenfalls stark gestiegen waren. Hinzu kommen Lieferengpässe durch unterbrochene Lieferketten aufgrund der Corona-Pandemie und die deutlichen Preisanstiege bei Energieprodukten auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen.

Zwei Meldungen haben dazu aufhorchen lassen:

Das Statistische Bundesamt hat gemeldet, dass bereits im Januar 2022 die Importpreise um fast 27 Prozent höher lagen als im Januar 2021, wobei im Februar die Entwicklung unvermindert anhielt.

Der Grund waren nicht allein die Preisschübe für Energieträger wie Gas und Öl. Auch die Preise für landwirtschaftliche Güter sind nahezu explodiert. So wurde beim Getreide im Februar eine Teuerung um 33 Prozent festgestellt.

Der Zusammenhang dazu liegt auf der Hand: Russland und die Ukraine sind zwei der bedeutendsten Anbauländer für Mais und Weizen. Aber auch Ölsaaten wie Raps und Sonnenblumen kommen aus der Schwarzmeerregion.

Die zweite Meldung betraf die Entwicklung der Erzeugerpreise, die laut dem Statistischen Bundesamt um 26 Prozent hochschnellten.

Es geht dabei um die Preiserhöhungen deutscher Industriefirmen. Energiepreise standen hier ebenfalls mit an der Spitze, aber Düngemittel (plus 72 Prozent) oder Butter (plus 65 Prozent) erlebten erhebliche Preissprünge. Hält die Trockenheit, könnten Ernteausfälle die Lebensmittelpreise zusätzlich anheizen.

Immer höher, immer weiter?

In welchem Umfang all diese Steigerungen sich auf die Endverbraucherpreise auswirken, bleibt abzuwarten. Inflationsdämpfende Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank werden trotz allem kaum erwartet, weil die Konjunktur nicht vollends abgewürgt und die Länder der Eurozone nicht in Finanznöte gebracht werden sollen.

Laut dem Chefvolkswirt Alexander Krüger der Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe sei ein zeitweiliger Anstieg der Inflationsrate auf acht Prozent absehbar.

„Zeit zum Durchatmen“ werde es bis auf Weiteres nicht geben. Im Gegenteil: Während sich ein Ende des Ukraine-Krieges nicht abzeichne, setze der neue Corona-Ausbruch in China die „gebeutelte globale Lieferlogistik“ zusätzlich unter Druck. „Käme es zum Handelsembargo gegenüber Russland oder einem Stopp russischer Energielieferungen, wäre eine heftige Rezession wohl unabwendbar“.

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